der Waldhäuser im Kurort Hartha
   
1919      -80 Jahre Waldschänke-        1999
   
  1378 - die erstmalige urkundliche Erwähnung von Hintergersdorf als
  "Wengin Gerhartstorff" erfolgt im Verzeichnis des Burglehens Tharandt.
   
  1542 - wird die 1540 entstandene Zeidlergemeinde Hartha erstmals urkundlich
  im Amtssteuerregister erwähnt (Zeidler = Bienenzüchter und Waldaufseher).
   
  1797 - das erste Gebäude der "Waldhäuser"entsteht.
   
  um 1800 beginnt die Erschließung der Talmühle Hintergersdorf für den
  Fremdenverkehr.
   
  1817 - erscheinen die "Waldhäuser" von Hintergersdorf erstmals auf einer
  Flurkarte.
   
  1826 - 28 - werden durch den Bau der Dresden - Freiberger - Chaussee
  ("Silberstrasse") die 9 "Waldhäuser" am Jagdsteig, der einstigen Grenze
  zwischen den Forstrevieren Spechtshausen und Tharandt, für den
  Fremdenverkehr erschlossen.
     
    1834 - Hintergersdorf entwickelt sich zur "Sommerfrische"
     
    1855 - Hartha und Spechtshausen bilden einen Gemeindeverband.
     
    1868 - die ersten Sommergäste besuchen Hartha.
     
    1869 - Hartha entwickelt sich zum Erholungsort und Kurbad.
     
    1915 - Bad Hartha wird vom kaiserlichen Gesundheitsministerium als
    Luftkurort anerkannt und Spechtshausen wird "Sommerfrische".
     
    1919 - in einem der "Waldhäuser" von Hintergersdorf entsteht das Gasthaus
    "Waldschänke".
     
    1926 - vereinigen sich Hartha mit Spechtshausen und Hintergersdorf zum
    Kurort Hartha - Hintergersdorf. Mit einem Kommers beginnen die Feierlichkeiten
    zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in der "Waldschänke".
     
    1928 - die "Waldschänke" verfügt über 6 Betten mit und ohne Pension. Der
    Tharandter Wald wird als "Schönster Wald Sachsens" bezeichnet.
     
    1933 - Hartha - Hintergersdorf wird zum Kurort Hartha erhoben und durch das
    Reichsgesundheitsministerium als vorzüglicher Luftkurort ausgezeichnet.
     
    1972 - 73 - erfolgt die Erweiterung und der Umbau der "Waldschänke" zum
    Kinderferienlager der Oberlausitzer Textilbetriebe Neugersdorf. Es wird jedoch
    nach einem Jahr vorwiegend als Betriebsferienheim genutzt.
     
    1973 - Kurort Hartha bekommt das Prädikat staatlich anerkannter Erholungs-
    ort und die Eingemeindungen von Fördergersdorf und Grillenburg erfolgen.
     
    1994 - der geographische Mittelpunkt des Freistaates Sachsen wird auf der
    Gemarkung Grillenburg das Kurortes Hartha im Tharandter Wald lokalisiert.
     
    1998 - nach dem Umbau des ehemaligen Betriebsferienheimes zum Wohnhaus
    kann die seit 1995 geschlossene "Waldschänke" wiedereröffnet werden.